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Einige Leute haben mich gefragt, warum ich denn jetzt, in zugegebenermaßen reiferen Alter, noch die Amateurfunkprüfung ablegen möchte.

Dafür gibt es mehrere Gründe, die ich dem geneigten Publikum hier darlegen möchte.

Zum Ersten war ich damals®, als die österreichische Post noch HerrIn über Hertz und Telefon war, von eben dieser Organisation mit einem Bann belegt, da man von der Rechtmäßigkeit meiner einschlägigen Experimente nicht so sehr überzeugt war.

Zweitens gab es dann eine Zeit, in der mir abendliche Biere und das abhängen mit Freunden wichtiger war als Lernen, wofür auch immer.

Später hatte ich dann wohl Lust, aber tatsächlich keine Zeit dafür.

Nach meinem Umzug nach Deutschland ist das Interesse dann eingeschlafen, aber dann durch diverse elektronische Spielereien wieder langsam erwacht.
Ein selbst gebauter Kurzwellenempfänger und ein SDR-Gerät am PC ließen den Wunsch, nicht nur zuzuhören, sondern auch einmal auf Sendung zu gehen immer größer werden, zumal auch mit einer legal betriebenen Sendeanlage die Experimentiermöglichkeiten um einiges größer sind.

Und da stehe (bzw. sitze) ich jetzt, die einschlägigen Lehrbücher griffbereit und ein (nicht so berauschendes) Übungsprogramm am Tablet – und bin selbst neugierig, ob ich das schaffe.

Wünscht mir Glück!

habe ich nun wieder Zeit um mich um Nebensächlichkeiten zu kümmern.

In meinem Fall handelt es sich um ein Tablet (Lenovo Tab4 8 plus LTE) und den HackRF one.

Das SDR-Gerät ist augenblicklich Gegenstand ausführlicher Untersuchungen, die ersten Versuche waren aber höchst befriedigend, soll heißen, ich habe es geschafft mit relativ wenig Aufwand meinen Lieblingsradiosender zu empfangen und auch ein kurzes Musikstück zu senden - natürlich nur mit kleinster Leistung (die Reichweite betrug immerhin atemberaubende 20 Meter!) und auf einer freien Frequenz.

Das Tablet soll später als Frontend für SDR-Anwendungen dienen, derzeit aber unterstützt es mich bei der Vorbereitung zur Prüfung für die, seit ca. 40 Jahren angestrebte, Amateurfunklizenz.

Aber das ist wieder so eine Sache die mich von sozialen Netzwerken und abendlichen Bieren fernhält...

tut manchmal gut.

In meinem Fall ist es eine neue Arbeit, die mich nun von Morgens bis Abends gut auslastet, aber, und das nicht nur der netten Kollegen wegen, Spaß macht.

Vorbei sind die Zeiten als ein, meiner Hand entfallenes, Elektronik­bauteil auf Nimmer­wieder­sehen verschwunden ist, geschieht dies an meinem neuen Arbeits­platz muss ich um die Unversehrtheit meiner Zehen fürchten...

Mit anderen Worten: ich bin wieder bei Leistungs­­elektronik gelandet, wo Volt und vor allem Amperé noch wirklich etwas bedeuten...

Und das digitale Zeugs und die Antikelektronik bleibt mir als Hobby...

in der eigenen Cloud ist eine ziemlich feine Sache.

Auf einer meiner Domänen habe ich Nextcloud installiert, nicht nur um Daten zu speichern, sondern auch um meine stetig wachsende Kontaktsammlung mit meinem Handy zu synchronisieren.

Nun gibt es ja die Möglichkeit, zu den Kontakten auch Bilder zu speichern, am Handy sieht man dann, ohne auf die Rufnummer achten zu müssen, wer den, in diesem Moment garantiert störenden, Anruf tätigt.

Also habe ich in meiner (ziemlich umfangreichen) Bildersammlung nach geeigneten Fotos von Leuten, die es in mein Adressbuch geschafft haben, gesucht und diese den jeweiligen Kontakteinträgen zugeordnet.

Feine Sache.

Dachte ich.

Denn als ich einige kleine Änderungen - der Bequemlichkeit halber über die Weboberfläche - vornehmen wollte waren meine wertvollen Kontakte einfach weg, d.h. nicht mehr sichtbar.

Schuld waren natürlich die von mir eingefügten, und wie ich festgestellt habe viel zu großen, Bilder. Eine kurze Recherche im Internet ergab daß die Gesamtgröße der Kontakte nicht über 10MB liegen darf.
Nachdem ich die Bilder verkleinert und neu hochgeladen habe funktionierte alles wieder zu meiner Zufriedenheit.

Wer also auch schon vor diesem Problem stand, weiß jetzt Bescheid.

gibt es ja überall.
Aber was mir bei der Buchung einer Busfahrt widerfahren ist, würde man mir nicht glauben, hätte ich nicht sofort Screenshots angefertigt.

Die Situation:
Ich will am 25.06.2017 mit flixbus von Verona nach München.
Also kramte ich mein Handy aus der Hosentasche und suchte mir die Verbindung.

Weil mir die Tastatur des Handys aber doch etwas zu klein ist, ging ich an meinen PC und suchte mir die Verbindung dort.

SECHS EURO ist es teurer, wenn man am PC bucht.

Ich habe mich am PC registriert, die Sitzung beendet und dann doch wieder am Handy weitergemacht...

Ihr Lieben, wenn ihr online etwas buchen wollt: Probiert immer, ob es am anderen Gerät nicht billiger ist!

„Ich will“, sprach sie in einem keinerlei Interpretationsspielraum lassenden Ton, „die für mein sauer verdientes Geld erworbenen Pflanzen im nächst der Terrasse liegenden Blumenbeet einsetzen.“1

...weiterlesen "Gartenfreuden"

ist, wie man vielleicht weiß, nicht meine Stärke, aber zuweilen schaffe sogar ich es, Spontanhandlungen zu vermeiden.

Und es zahlt sich aus...

Im vergangenen Monat wurde ich per eMail von mehreren Unternehmen kontaktiert, die mir, dem Auserwählten, ein unschlagbares Angebot unterbreiten konnten:

Ich, als stolzer Inhaber der Domain "festl.org", sei vorrangig berechtigt die kürzlich frei gewordene Domain "festl.net" ersteigern zu dürfen, nicht unter US$ 90,-- möge ich doch, bitteschön, bieten.
Und nur für sehr kurze Zeit sei dieses großherzige Angebot gültig, schnell möge ich doch meine Kreditkartendaten bekanntgeben, sonst würde irgendjemand, der es gar nicht verdient, zum Zuge kommen.

Es wäre, dachte ich so bei mir, schon von Vorteil auch unter diesem Namen im Internet auftreten zu können, aber wieviel, fragte ich mich, würde man mir dann noch an jährlichen Gebühren abknöpfen, davon war nämlich nirgends die Rede.

Lass es, sagte endlich die Vernunft, das ist´s nicht wert, und ich hörte auf sie.

Bis letzten Samstag, da war ich gerade in der Verwaltungskonsole meines Hosters zugange, als ich, eher unabsichtlich, den "Domäne hinzufügen"-Button anklickte.

Neugierig, wie ich eben bin, habe ich "www.festl.net" eingetragen und auf "Prüfen" geklickt.
Zwanzig Minuten später war die Domain auf meinen Namen registriert, und das, ohne irgendwelche Ablösesummen zu bezahlen, für wohlfeile € 1,49 monatlich.

Geht doch...

waren zwei Aktivitäten auf meinem Microsoft™-Konto.

Zum einen wollte sich jemand aus dem Land der aufgehenden Sonne mit meinem Skype-Account verbinden,
japan

zum anderen gab es eine verdächtige Aktivität aus dem Reich der Mitte.
china

Es ist zwar nichts (bis jetzt bemerktes) passiert, ich habe aber trotzdem alle meine Passwörter geändert.

Da die Welt, wie ich argwöhne, ziemlich schlecht ist, möchte ich euch regelmäßige Passwortänderungen dringend ans Herz legen – es ist zwar manchmal etwas umständlich, aber definitiv den Aufwand wert.

Bleibt sicher da draußen!

neigt sich dem Ende zu.
Einer alten Tradition folgend (oder war es eine Magistratsverordnung?) schreibt man also ein paar Worte:

Nicht alles ist in 2016 so glatt verlaufen, wie es wünschenswert wäre, aber im großen und ganzen kann ich sagen daß vermutlich keine schwerwiegenden Spätfolgen zu befürchten sind.
Wir haben also überlebt, ist doch schon was!

Und für 2017?
Hier breche ich mit der alten Tradition (oder war es eine Magistratsverordnung?) und verzichte auf gute Vorsätze.

Ihr aber könnt euch meiner besten Wünsche gewiss sein!

Ja, warum nur werde ich zugespammt?

Akismet hat seit dem 1. Dezember ganze 66 Spam­kommentare von meiner WordPress-Installation ferngehalten, die Benutzernamen sind stets un­aus­sprechliche Anhäufungen von Konsonanten, die IP-Adressen stets "im Osten" zu verorten.

Die Inhalte variieren von inhalts­leerem Geschwafel ("You are SOOO inspiring!!!!") zu Werbung für irgend­welchen dubiosen Glücks­spiel­seiten oder "beinahe legalen" Web­shops.

Außerdem gibt es in letzter Zeit immer wieder Versuche, sich an meiner Fotogalerie als Benutzer zu registrieren, diesmal ist die Werbung im Feld "Biografie" des Anmeldeformulars eingetragen.

Wenn sich nun jemand unter meinen Lesern tatsächlich auf dieser Seite registrieren möchte, will ich dem nichts entgegenstellen. Aber benutzt doch bitte einen Benutzer­namen, der nicht aus kryptischen Zeichen­ketten besteht. Das globale Registrierungs­passwort ist "fAcEbOoK" - allerdings müsst ihr Groß- und Klein­buchstaben vertauschen.

Ich freue mich auf Besuch!

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